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E.T. SOUND - Biographie:
E.: Elisabeth Asenbaum Mag. Art: Die künstlerische Auseinandersetzung führte sie durch verschiedenste Medien (Keramik, Objektkunst, Aktionskunst, Rauminstallationen, Malerei, Musikprojekte etc.) Musikprojekte: Aus der freien, experimentellen Jazzmusik kommend. Auseinandersetzung mit ethnologischen und psychowirksamen Prinzipien der Musik, bei verschiedenen Formationen, " Ehe" - "Lauter Männer" - " Laut Vereinbarung" mitgewirkt. Instrumente: Saxophon, Geige, Harfe, Sampler und Stimme.
T.: Thomas Stuck Jahrg. 1961 kommt weg aus der schulischen Gitarrenmusik, hin zur freien improvisierten Musik. Autodidakt mit offenen Ohren, Augen, Geist, Seele und Herzen. Beschäftigt sich mit visuellen Medien (Malerei, Foto, Video) und Musik. Wichtig ist mir ein Gesamtkonzept wo freie improvisierte Teile Platz haben für Spontanität und Überraschungen. Instrumente: Schlagzeug, Trommeln und Percussion, Computer und Sampler.
86´ Bildung eines gemeinsamen Projektes - "P(r)iv(r)at" mit Harfe, Schlagzeug und Wanze.
87´ Gründung von E.T. SOUND - Duo, mit den minimalistischen Instrumenten den Kristallklangschalen.
Seit dieser Zeit Konzerte im In- und Ausland und Prod. einer MC, und 2 CD`s im Vertrieb der Extraplatte.
E. T. SOUND - MUSIK: Experimentelle, minimalistische Musik, die die Zuhörer in verschiedene Bewußtseinszustände versetzt. Die eigenwilligen, sinusartigen Klänge der Kristallklangschalen erstaunen durch ihre intensiv - körperlichen Klangqualitäten. Die Instrumente sind sehr ober- und untertonreich. Diese Qualität wird besonders in der schamanistischen Tradition geschätzt. Beim ersten Hören kann diese Musik vielleicht irritierend wirken. Beim längeren Hinhören kann sich die Hörgewohnheit öffnen und eine Differenzierung der verschiedenen Klangqualitäten wird möglich. Beim Hören über einen Kopfhörer wird ein Synchronistionseffekt in manchen Musikpassagen genutzt, der dadurch entsteht, dass zwei Töne mit minimal verschobener Frequenz, einen dritten Ton im Hörempfinden entstehen lässt. Bei einem Livekonzert, bilden sich Klangmuster an verschiedenen Stellen des Raumes, die durch den Raum wandern.
Zu Beginn von E.T.SOUND stand das reine Spiel auf den Instrumenten im Vordergrund.
Seit 91´ bettet E. T. Sound die Musik in experimentalen, inhaltlichen Gesamtkonzepten mit Licht-, Sprach-, Geräusch- und Gestaltelementen ein.
94´ entstand das Synthetic Nature Projekt. Sampler und Keybord, kommen hinzu. Synthetic Nature , kombiniert den Sound der Kristallklangschalen mit Naturgeräuschen. Die Konzeption von E.T. Sound ist: ausschließlich natürliche Töne und Geräusche minimalistisch einzusetzen. Als Instrumentarien dienen einerseits die Kristallklangschalen, andererseits ihr Syntetic Nature Keyboard. Dieses Keyboard ist mit ausgesuchten und bearbeiteten Geräuschen und Melodien aus der Natur wie z.B. rollende Steine, fließendes Wasser, heulender Wind, Blitz und Donner, Geräusche des Urwalds etc. Taste für Taste von belegt worden. In der Dynamik des Zusammenspiels entsteht durch Kombination, Verfremdung und Rythmusveränderung ein neuer Synthetischer Natur Sound, der den Theaterraum mit einem gewaltigen Gewitter oder mit einem uneinordnenbaren aber vertrauten Klang füllt.
E.T. Sound versteht Geräusche aus der Natur als musikalische Elemente, die alte eingespeicherte emotionale Codes im Menschen wachrufen. Es sind Melodien, die sukzessiv aus unseren industrialisierten Alltag verdrängt werden und durch Stadt- und Technikgeräusche ersetzt werden. Das Sammeln von vielleicht zukünftig verschwindenden Naturgeräuschen auf technischen Equipment ist ein süß / saures Bibliographieren, als ob man die letzten Schmetterlinge einer aussterbenden Spezies aufpieckst. Synthetic Nature holt auf technische Weise Naturgeräusche in den Stadtraum eines Theaters und läßt mit den sinusartigen Tönen der Kristallklangschalen eine neuartige Klangkomposition entstehen.
96´ E.T. Sound plays NOISE, wilde Entspannung - chaotische Ordnung, Kristallklangschalen und Samplecollagen.
97` E.T. Sound plays Interphase anläßlich zur Eröffnung des Symposions Global Village im Wiener Rathaus.
00 E.T. Sound produziert eine CD für "performing resistance""A -- Collage" mit Max Mayer, Hubsi Kramar, Vilmos Nagy, Sonja Romei u.a..
01 E.T. Sound plays "präambel im 3/4 takt - jedes dritte wort - jeder tritt das wort", eine Kompostition kreiert für "performing resistance" in Wien, mit Elisabeth Asenbaum - sax/harfe/geige/voc, Michael Fischer - sax/voc/geige, Thomas Stuck - sampler/synth/comp, Martin Tiefenthaler - sax, Oliver Schrader - Stimme, Amadeus Kronheim - chor.
01 E.T. Sound plays, solamente una pregunta, in Palma de Mallorca, Centre de Cultura "Sa Nostra"
ab 01 wendet sich E.T. Sound hauptsächlich der gesampelten elektronischen Musik zu. Im Computer bearbeitete Geräusche und noises werden als musikalische sounds eingesetzt und mit einer Menge von Rythmus-, Schlagzeugelementen sowie Elektronikbeats und Softsynthesizerklängen kombiniert. Dazu werden manchmal gesampelte Stimmelemente sowie livestimmen eingesetzt.
Video kommt hinzu: Bild (digital video), Ton und Musik werden zu einer Gesamtkompositionen verarbeitet.
01 E.T. Sound - plus Kajetan Dick plays, erregte Dichtungsmasse, im Theatro in Graz/Stmk., anläßlich des Festivals upsites - Kunst kann krachen.
02 Channel AFTER B - 8 min digital Video
02 E.T. Sound - entwickelt die videosoundraum installation TIME. Stimmen: Al Fonz, Kajetan Dick, Martin Thoma. Darsteller Video: Hannes Stelzhammer.
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